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Systemrelevant und nu?

Ein Interview mit Robert Richter

Als wir vor einigen Wochen mit unserer Idee zur Kampagne „Systemrelevanz – und nu?“ auf Robert Richter zugingen, war er von Beginn an begeistert von der Idee. Entstanden ist nach vielen Stunden kreativer Arbeit sein Motiv „Stethosoctopus“. Es ist das erste von insgesamt vier Bildern, die in den nächsten Wochen und Monaten durch verschiedene Künstlerinnen und Künstler entstehen werden.

In den kommenden Tagen werden wir euch Robert näher vorstellen und euch erläutern, was er mit seinem Motiv zum Ausdruck bringen möchte. Unter www.robertrichter-art.com könnt ihr euch viele andere seiner mitreißenden Arbeiten ansehen.

Foto: Ines Männl

Foto: Ines Männl

Auf die Details kommt es an

Das Thema „Systemrelevanz“ in einem Kunstwerk zu verewigen, ist sicher keine einfache Aufgabe. Doch wir finden, mit seinem Motiv „Stethosoctopus“ hat Robert Richter hierbei einen super Job gemacht.

Tier und Mensch zu vereinen, ist für Robert ein Schwerpunkt in seinen Arbeiten. Deshalb wählte er einen Octopus für sein Motiv. Dieser steht aufgrund seiner feinfühligen Art stellvertretend für alle Pflegekräfte und zeitgleich für die vielseitigen Facetten der Pflegeberufe. Die Tentakel bilden dabei die Vielfältigkeit, Schnelligkeit und Dynamik ab, die unsere Pflegekräfte tagtäglich verkörpern. In einem der Tentakel hält er einen gelben Edelstein mit einem Herz darin. Das Herz repräsentiert das ewige Alter und die damit verbundene Gesundheit. Der Stein stellt dabei einen symbolischen Schutz für das Herz dar, es wird dadurch weniger angreifbar. Zudem wird es vom Octopus mit einem Stethoskop abgehört, wodurch wiederum die Fürsorge zum Menschen angedeutet werden soll. Der Blick des Octopus ist traurig und müde, ein Hinweis auf die die teils schwierigen Arbeitsbedingungen, mit der sich die Pflegekräfte konfrontiert sehen.

Interview

Robert Richter

Hi Robert, bitte stell dich kurz allen vor.
RR: Mein Name ist Robert Richter, ich bin 1985 in Görlitz geboren und lebe nun seit 2002 in Dresden. Nach 10 Jahren Agenturerfahrung im Grafik-/Printbereich machte ich mich in die Selbständigkeit und arbeite seitdem an freien Projekten für Ausstellungen, liefere Output für Agenturen und Magazine und widme mich mehr und mehr der analogen Arbeit auf Leinwand und Fassade.

Welche künstlerische Stilrichtung verfolgst du?
RR: Durch das Experimentieren mit Stilrichtungen möchte ich mich ungern auf eine Richtung festlegen. Gerne spiele ich mit surrealen Elementen, verbinde Natur und Technik und probiere diese ästhetisch in Einklang zu bringen.

Wie bist du zur Kunst gekommen?
RR: Schon in der frühen Kindheit malte ich viel. In der Schule hat sich das Thema Kunst immer mehr ausgeprägt und gehört einfach zu mir.


Was möchtest du mit deinen Kunstwerken aussagen und bewirken?
RR: Durch meine Arbeit komme ich immer wieder mit Themen in Berührung, die unsere Gesellschaft beeinflussen. Mit einer guten Dosis Ironie und einem Augenzwinkern ist es inhaltlich zum Teil mit Witz aber auch Gesellschaftskritik gespickt.

Hattest du früher schon einmal Berührungspunkte zum Thema Pflege und den Pflegeberufen?
RR: Nein, in der Pflege bzw. im medizinischen Bereich war ich nie tätig.

„Systemrelevant“ - Was bedeutet dieses Wort für dich?
RR: Die oberste Priorität der Erhaltung von Mensch und Natur.


Was möchtest du mit deinem Kunstwerk für die Kampagne aussagen bzw. welches Ziel verfolgst du damit?
RR: Tier und Mensch zusammen zu bringen ist einer meiner Schwerpunkte. Der Octopus gilt als sehr feinfühlig und zugleich intelligent. Durch seine vielen Arme soll er außerdem die Vielseitigkeit der Pflegekräfte widerspiegeln.

Was wünschst du dir in Zukunft für die Pflegeberufe?
RR: Ich wünsche mir, dass die Pflegebranche eine größere Anerkennung erhält. Die Menschen in der Pflege sind sehr wichtig für die Erhaltung der Gesundheit. Wir können sehr froh sein, dass wir sie haben!

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Wir sagen Danke

1000 Dank für die Wahnsinns Unterstützung

Vielen Dank, dass du unsere Kampagne mit deiner Arbeit unterstützt hast. Wo kann man mehr über Robert Richter und seine Arbeit erfahren?

RR: Es war mir eine große Freude mit JOBMEDICA zusammen zu arbeiten. Wenn ihr mehr über mich und meine Arbeit erfahren wollt, nehmt euch gerne ein paar Minuten Zeit und schaut mal auf meiner Seite vorbei: www.robertrichter-art.com. Vielen Dank!

Ihr wollt mehr von Robert sehen?

Dann klickt euch gern hier durch:

Übrigens

Unser Kampagnenbild von Robert kannst du kaufen

Ende Oktober wird das Original-Bild in einer stillen Auktion versteigert. Ein Drittel der Erlöse landen dabei beim Künstler selbst, ein Drittel wird der HOPE Kapstadt Stiftung zugeführt. Das letzte Drittel wird für die Blaulichtparty verwendet. Die Party für alle Arbeitskräfte im Blaulichtsektor, speziell für Pflegekräfte, für die Polizei und Feuerwehr, ist aktuell für den 12. November geplant und das Geld soll genutzt werden, um die Eintrittspreise zu senken. Vorausgesetzt natürlich, die Corona-Situation lässt die Durchführung der Feier zu. Andernfalls wird der Betrag für die Blaulichtparty 2022 verwendet.